Willkommen bei der Weingartener Bürgerbewegung!

Wir entwickeln Weingarten und
verbinden dabei unabhängige Meinungen für das Gemeinwohl!
1. April 2026

Bürgermeisterwahl & Bürgerentscheid: Gewonnen, verloren – und was nun?

von

Die Karenzzeit ist vorbei. Sie bezeichnet die achtwöchige Phase, in der Fraktionen aufgrund der gesetzlichen „Neutralitätspflicht“ rund um Wahlen keine Stellungnahmen veröffentlichen dürfen. An politischen Informationen zur Landtags- und Bürgermeisterwahl sowie zum Bürgerentscheid „Windkraft“ mangelte es dennoch nicht – im Gegenteil: Es war eine regelrechte Materialschlacht zu beobachten.

Für die WBB obendrein komfortabel war, dass wir nirgendwo „Aktien im Spiel“ hatten. Die Fraktion gab lediglich klare Empfehlungen zu den beiden örtlichen Entscheidungen ab. Unser über Jahre gewachsener politischer Kompass beim Zukunftsthema Windenergie sowie unsere personelle Empfehlung nach Feststehen des Kandidatenfeldes für die nächsten acht Jahre im Bürgermeisteramt wurden jeweils von rund 60 % der Wählerinnen und Wähler identisch gesehen und befürwortet.

Das werten wir als deutlichen Vertrauensbeweis und Kursbestätigung – vielen Dank hierfür!

Viele fragen sich, wie es nun weitergeht. Nach der Bürgermeisterwahl ist diese Frage nicht zuletzt wegen der äußerst ungewöhnlichen Konstellation der Bewerber berechtigt – vor allem, wenn im Wahlkampf quasi keine Zukunftsversionen präsentiert wurden und sich die Diskussionen weitgehend auf persönliche Vergleiche und Politikstil reduzierten.

Wenn der erste, zur Loyalität verpflichtete Bürgermeister-Stellvertreter – zumal jenseits des Renteneintrittsalters und, wie selbst bestätigt, außerhalb beruflicher Karrierechancen – gegen den Amtsinhaber antritt, werten Beobachter dies objektiv als „alles auf eine Karte setzen“.

Konsequenzen nach der klaren Wahlentscheidung – ähnlich wie in der „großen Politik“? Fehlanzeige. Dabei sei die Frage erlaubt: Wenn im Wahlkampf ein Neustart nach 16 Jahren gefordert wurde, ist sie nach der doppelten Zeit nicht ebenso legitim?

Für die direkte Stellvertreter-Funktion gilt weiterhin oberste Loyalität und Vertrauen. Wünsche und Einschätzungen des Bürgermeisters sollten in diesem Zusammenhang respektiert werden.

Dass durch die tiefen Zerwürfnisse im Gremium nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen wird, zeigte sich leider auch bei der gesetzlich verpflichtenden Wahl des Gemeinderatsmitglieds, das den neuen (alten) Bürgermeister formell verpflichten muss. Auch hier hätten aus Sicht der WBB-Fraktion die entsprechenden Wünsche des Bürgermeisters berücksichtigt werden können, ohne dass daraus erneut politische Spielchen konstruiert werden.

Daher empfinden wir es als ein Stück weit beschämend, dass der für diese Aufgabe bestens prädestinierte Kollege Wehowsky nur 9 von 17 Stimmen erhielt – zumal es außerhalb des „Unterstützerkreises“ von Bürgermeister Bänziger keinerlei personelle Vorschläge gab. Wir hoffen und appellieren darauf, zeitnah zur konstruktiven Sacharbeit zurückzukehren. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten dies – zurecht!

Fraktionsvorsitzender Timo Martin

27. März 2026

Antrag zur Prüfung von Alternativen des Bebauungsplans Nr.84 (Feuerwehr Fahrzeughalle Festplatz) im Hinblick auf das künftige Schulumfeld und der geplanten Südrandstraße

von

Die aktuellen Planungen für das Festplatzgelände gehen weit über Einzelmaßnahmen hinaus: Sie betreffen eine umfassende Überplanung des gesamten Areals. Im Fokus stehen dabei insbesondere der Neubau der Turmbergschule, der Bau einer zusätzlichen Fahrzeughalle für die Freiwillige Feuerwehr sowie die Neuordnung der Verkehrssituation mit Blick auf die Kreuzung und die mögliche Verlagerung der Ringstraße. In einem […]

10. März 2026

Doppeltes Vertrauen für die WBB: Bürger bestätigen den Kurs

Mit jeweils deutlichen Mehrheiten haben sich die Wählerinnen und Wähler für den Amtsinhaber Eric Bänziger und damit für einen 𝐯𝐞𝐫𝐛𝐢𝐧𝐝𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧, 𝐮𝐧𝐚𝐛𝐡ä𝐧𝐠𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐤𝐨𝐧𝐬𝐞𝐧𝐬𝐟ä𝐡𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐏𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐤𝐬𝐭𝐢𝐥 𝐚𝐮𝐟 𝐀𝐮𝐠𝐞𝐧𝐡ö𝐡𝐞 ausgesprochen. Eine sensationelle Wahlbeteiligung von knapp 72 % verstärkt dieses klare Signal zusätzlich. Ebenso eindeutig votierten die Bürgerinnen und Bürger bei der Pro-Wind-Entscheidung im Rahmen des Bürgerentscheids für 𝐊𝐥𝐢𝐦𝐚𝐬𝐜𝐡𝐮𝐭𝐳 […]